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Definition / Beschreibung:
Als Sportschule bezeichnet man eine hauptsächlich auf den Sport orientierte Schule,
die sich auf bestimmte Schwerpunktsportarten spezialisiert (z. B. Sommer- bzw. Wintersportarten).
Die Schüler/innen solcher Schulen haben natürlich einen ganz anderen Tagesablauf (Stundenpan)
als an normalen Schulen. Der Unterricht konzentriert sich mehr auf den sportlichen Bereich.
Es ist das Ziel, den Unterricht und das Training optimal zu koordinieren. Ein Wechsel
zwischen Sport und Theorie ist daher nicht auszuschließen.
Viele Sportschulen bieten auch die Funktion eines Internats an, da manche Schüler/innen von
weit her eine Sportschule besuchen.
Manche Sportschulen bezeichnet man auch als Sportzentrum.
Sie bestehen aus der eigentlichen Sportschule, einem Sporthotel und dem Sportkongresszentrum.
Solche Sportstätten überzeugen durch ihr unterschiedliches Sportangebot wie z.B. im Leistungssport-Bereich.
Im Einzelnen handelt es sich um Ringen, Judo, Sportschießen, Gewichtheben, Radsport, Fußball, Handball und
Boxen bzw. Kampfsport. Dieser Schulkomplex bietet hervorragende Trainingsbedingungen. Sie haben die Möglichkeit
in erstklassigen Sporthallen, Stadien, Schwimmbecken oder in Krafträumen Ihr Training zu absolvieren.
Die Besonderheiten solcher Schulen liegen in dem Ganztagesangebot, bei der Theorie und Training zwecks
beiderseitigem Erfolg miteinander abgestimmt werden. Die Zusammensetzung der Klassen erfolgt nach den Sportarten der Schüler/innen.
Für besonders talentierte Schüler/innen bzw. Sportler/innen bieten diese Schulen sogar Einzelunterricht an,
um sogenannte Talente besser zu fördern. Zahlreiche Profisportler/innen sind aus der Förderung von Sportschulen
schon hervorgegangen und haben die unterschiedlichsten Titel gewonnen. Die Teilnehmer/innen dieser Schulen nehmen z.B.
an Weltmeisterschaften und Europameisterschaften sowie an der Olympiade teil.
Natürlich darf bei solchen Schulen die ärztliche Versorgung nicht fehlen. Für jedes Sportinternat
stehen ein Arzt und eine Krankenschwester zur Verfügung, um die Erstversorgung nach einem Unfall zu
garantieren. Des Weiteren findet einmal pro Jahr eine sportärztliche Untersuchung statt, um den
Gesundheitszustand zu ermitteln und nicht zu gefährden.
Hier ein paar Beispiele an Sommer- und Wintersportarten, die in Sportschulen angeboten werden.
Sommersportarten:
Boxen, Fechten, Fußball, Geräteturnen, Handball, Judo, Kanurennsport, Leichtathletik,
Radsport, Rhythmische Sportgymnastik, Ringen, Rudern, Schwimmen, Segeln, Volleyball und Wasserspringen
Wintersportarten:
Biathlon, Bob, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Nordische Kombination, Rodeln, Skilanglauf und Skispringen.
Für Sportschulen Inhaber:
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